Wort des Monats - Juni

01.06.2018

Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in der Schweiz (Luzern) erscheint jeden Monat ein "Wort des Monats" des Gründers Bruder Peter Friedhofen.

Wort des Monats Juni

Dieser Aussage von Bruder Peter ging ein Brief voraus, in dem er den Bischof um ein Beglaubigungsschreiben für seine zukünftige Gemeinschaft gebeten hatte. Dieses wurde ihm am 21. Juni 1850 gewährt. Darum wird dieses Datum als der Gründungstag unserer Gemeinschaft angesehen. Ganz in der Nähe dieses Datums, am 23. Juni 1985, wurde Peter Friedhofen in Rom von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Somit wird jedes Jahr an diesem Tag, dem 23. Juni, das Fest des seligen Bruder Peter Friedhofen gefeiert. In diesem Jahr, 2018, begehen wir zudem das Ereignis, dass die Barmherzigen Brüder vor 120 Jahren in der Schweiz ihr Wirken in Luzern begonnen haben. Für uns Brüder und für die mit uns verbundenen Menschen ist dies ein Tag der Freude und des Dankes.   

Dem seligen Bruder Peter ging es in allem seinem Wirken und seinem zukünftigen Werk der Nächstenliebe darum, Gottes Ehre zu vermehren. Auch für uns, seine Nachfolger, aber auch für jeden Christen, gilt es im alltäglichen Leben vor allem die Verehrung Gottes im Auge zu behalten. Eine Verehrung, die in Gott den liebenden Schöpfer und Vater sieht, der uns, seine Kinder, über alles liebt.   

Was sind wir ohne Gott? Ein Stäubchen im Weltall, ein Nichts im Vergleich mit dem Universum. Und doch hat Gott die Welt und den Menschen nach seinem Abbild geschaffen. Und dies aus lauter Freude. Er selbst hätte sich genügt und es nicht nötig gehabt, Geschöpfe zu erschaffen. Doch er liebt das Leben und ein Geschöpf, mit dem er in liebenden Kontakt sein kann. Diese Tatsache soll uns immer wieder mit großer Freude erfüllen. Unsere schönste und ihm wohlgefälligste Antwort darauf ist ein Leben zu führen, das ihm entspricht. Das heißt, unsere Mitmenschen ebenso zu lieben, wie ER alle Geschöpfe liebt. Peter Friedhofen hat dies erfasst und hat vor allem den Kranken, Leidenden und den Schwachen, die sonst wenig Beachtung finden, beigestanden. Dadurch hat er ein Werk gegründet, durch welches die Gottes- und Nächstenliebe weitergetragen wird. 

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