Brüder-Lexikon

 
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Patrone

Patrone der Gemeinschaft sind der Hl. Johannes von Gott (8. März), der Hl. Josef (19. März), Maria - Hilfe der Christen (24. Mai), der Hl. Aloysius von Gonzaga (21. Juni), der selige Peter Friedhofen (23. Juni) und der Hl. Augustinus (28. August).

Postulant

Mann, der sich im Postulat befindet und sich auf das Noviziat vorbereitet.

Postulat

Erste Vorbereitungszeit eines Mannes auf die Aufnahme ins Noviziat und somit auf das Leben in einer Kongregation bzw. Ordensgemeinschaft. Dauert in der Regel sechs Monate.

Profess

Die Profess (von lat. professio = Bekenntnis) ist das öffentliche Versprechen eines Anwärters (Novizen), in einer christlichen Kongregation bzw. Ordensgemeinschaft, nach den Evangelischen Räten und unter einem Oberen nach einer Regel zu leben.

Refektorium

Gemeinschaftlicher Speisesaal im Kloster, Teil der Klausur.

Regel

Jede Kongregation bzw. Ordensgemeinschaft lebt nach einer Regel. Die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf leben nach der Regel des heiligen Augustinus. Diesem geht es um die Verwirklichung einer heiligen Gemeinschaft, die in Gott begründet ist. Vorbild ist die Lebens- und Gütergemeinschaft der ersten Christen in Jerusalem.

Rekreation

Gemeinsame Erholungszeit der Brüder.

Sext

Das gemeinsame Mittagsgebet der Brüder.

Skapulier

Bezeichnung für einen breiten, über Brust und Rücken bis zu den Füßen herabfallenden Tuchstreifen. Das Skapulier wird bei der Ersten Profess überreicht und ist Teil des Ordenskleides.

Spiritualität

ist „...die gelebte Grundhaltung der Hingabe des Menschen an Gott und seine Sache...“ und „...eine so vielgestaltige Größe wie das Leben selbst und wie die Vielgestaltigkeit möglicher Beziehungen zu Gott“ (G. Greshake).

Stundengebet

Gemeinschaftliches Gebet der Brüder eines Konventes zu festgelegten Zeiten und nach vorgeschriebenen Texten: Laudes, Sext, Vesper.

Superior

Oberer der jeweiligen Hausgemeinschaft (Konvent), der für die Brüder und deren Belange verantwortlich ist.

Vesper

Das gemeinschaftliche Abendgebet der Brüder.  

Vita consecrata

Im engeren Sinn bezeichnet „vita consecrata“ eine Lebensweise, in der sich Gläubige „durch das von der Kirche anerkannte und geordnete Bekenntnis zu den Evangelischen Räten durch Gelübde oder andere heilige Bindungen, je in ihrer besonderen Weise, Gott weihen und der Heilssendung der Kirche dienen“ (CIC can. 207 § 2).

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