Wort des Monats - Mai

01.05.2018

Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in der Schweiz (Luzern) erscheint jeden Monat ein "Wort des Monats" des Gründers Bruder Peter Friedhofen.

Maria-Hilfe der Christen

Der Monat Mai ist in ganz besonderer Weise der Mutter Gottes gewidmet. Wenn Maria mehr Bedeutung im Leben eines Menschen findet, beginnt ein "Frühling" in dieser Seele. Wir dürfen aber nicht bei Maria stehen bleiben. Immer weist sie uns auf Jesus hin und führt uns zu ihrem göttlichen Sohn. Für sich selber verlangt sie nichts. Ihr Ziel ist es, uns auf Jesus hinzuweisen und sie gibt uns den Rat: "Alles was er euch sagt, das tut." (Joh. 2,5)  

Aber spricht der Sohn Marias auch heute zu uns? Ja, aber nur, wenn wir uns regelmäßig zurückziehen und die Stille suchen. Vielleicht benützen wir dazu unsern "Herrgottswinkel" oder unsere "Stille Ecke" zuhause?   

Alle unsere Sorgen und Anliegen dürfen wir vor Maria hinlegen und ihr übergeben. Bei der himmlischen Mutter ist alles, was uns beschäftigt und belastet, gut aufgehoben. Lassen wir unsere Sorgen und Bitten bei ihr. Wir vertrauen darauf, dass sie unsere Mühen ihrem göttlichen Sohn übergibt. Er wird uns erhören und unser Leid zum Guten führen. 

Oft möchten wir auch unsern Mitmenschen helfen und ihre Anliegen zur Gottesmutter tragen. Wenn wir auch nicht alle Einzelheiten aufzählen und schildern können, genügt es, alle Kümmernisse von Kirche und Welt der Mutter Jesu ans Herz zu legen. Dabei dürfen wir unsere Geduld nicht aufgeben. Bei Maria ist alles Leid am besten aufgehoben. Sie leitet unsere Sorgen und Mühen sicher weiter zu Jesus. Doch wir dürfen unsern Dank nicht vergessen und bewahren wir, auch wenn es uns gut geht, weiterhin der Gottesmutter die Treue.   

Mit Peter Friedhofen dürfen wir bestätigen: «...und die Liebe Gottes-Mutter half mir.»   

Bruder Robert